Spieltag Bezirksliga Oberfranken Ost 2005/06

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2. Spieltag

Freitag, 5.8.2005  18:00
TSC Mainleus - SV Waldsassen 2 : 2 ( 1 : 0 ) Details
Samstag, 6.8.2005  15:00
TSV Trebgast (A) - FK 06-Südring Selb 0 : 0 ( 0 : 0 ) Details
SG Regnitzlosau - TSV Neudrossenfeld 3 : 0 ( 1 : 0 ) Details
FC Eintracht Münchberg - FC Trogen (N) 1 : 3 ( 0 : 1 ) Details
Samstag, 6.8.2005  16:30
TSV Bindlach (N) - TSV Melkendorf (N) 3 : 0 ( 1 : 0 ) Details
Sonntag, 7.8.2005  15:00
TV Selb-Plößberg - FC Gefrees 0 : 1 ( 0 : 1 ) Details
SV Mitterteich II - SV Gesees 2 : 3 ( 1 : 1 ) Details
FC Wüstenselbitz (N) - ZV Thierstein (N) 3 : 2 ( 2 : 2 ) Details

Tabelle nach dem 2. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) FC Trogen (N)2200 68:26  5:1  3  3:1  3
2. (2.) SG Regnitzlosau2200 56:16  3:0  3  3:1  3
3. (10.) TSV Bindlach (N)2110 34:14  3:0  3  1:1  1
4. (9.) SV Gesees2110 14:34  1:1  1  3:2  3
5. (5.) SV Waldsassen 2110 13:24  1:0  3  2:2  1
6. (4.) TSV Trebgast (A)2110 12:14  0:0  1  2:1  3
7. (6.) ZV Thierstein (N)2101 03:33  1:0  3  2:3  0
8. (13.) FC Wüstenselbitz (N)2101 03:33  3:2  3  0:1  0
9. (14.) FC Gefrees2101 -12:33  1:3  0  1:0  3
10. (3.) TSV Melkendorf (N)2101 -12:33  2:0  3  0:3  0
11. (8.) FK 06-Südring Selb2020 01:12  1:1  1  0:0  1
12. (7.) FC Eintracht Münchberg2011 -22:41  1:3  0  1:1  1
13. (16.) TSC Mainleus2011 -43:71  2:2  1  1:5  0
14. (12.) SV Mitterteich II2002 -22:40  2:3  0  0:1  0
15. (15.) TV Selb-Plößberg 2002 -30:30  0:1  0  0:2  0
16. (11.) TSV Neudrossenfeld 2002 -41:50  1:2  0  0:3  0

Nächste Spiele

Mittwoch, 10.8.2005  18:30
FC Wüstenselbitz (N) - TSC Mainleus 0 : 1 ( 0 : 1 )   
TSV Melkendorf (N) - SV Mitterteich II 2 : 0 ( 0 : 0 )   
ZV Thierstein (N) - SV Gesees 1 : 1 ( 0 : 0 )   
SV Waldsassen - FC Eintracht Münchberg 2 : 1 ( 0 : 0 )   
FK 06-Südring Selb - SG Regnitzlosau 0 : 1 ( 0 : 0 )   
FC Trogen (N) - TSV Trebgast (A) 3 : 3 ( 2 : 0 )   
FC Gefrees - TSV Bindlach (N) 2 : 1 ( 0 : 1 )   
TSV Neudrossenfeld - TV Selb-Plößberg 2 : 2 ( 0 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

TSC Mainleus - SV Waldsassen

2 : 2  ( 1 : 0 ) 

TSC Mainleus: Tkotz Johannes - Dippold Andreas, Hohla Florian, Pfarrer Jochen, Tschierske Karsten, Graß Matthias, Wiesemann Michael (ab 46. Brand Sebastian), Knaus Stefan (ab 69. Opel Klaus), Lanzendörfer Stefan, Sesselmann Stefan, Pöhlmann Volker
SV Waldsassen : Rosner Hubert - Birkner Christian, Andrs Jan (ab 60. Fröhler Christoph), Holan Jaroslav (ab 90. Röttges Michael), Gralla Klaus, Speierl Martin, Kvitek Miroslav, Ernstberger Oliver, Schnurrer Peter, Hössl Rainer, Killinger Stephan
Tore: 1:0 Graß Matthias (38.); 1:1 Killinger Stephan (70.); 1:2 Killinger Stephan (71.); 2:2 Opel Klaus (78.)
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Kestel/Hallstadt
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: - / Speierl Martin (78. Minute)
Ein sichtlich geknickter Ralf Ohnemüller, der eigentlich Wiedergutmachung für die vorsonntägliche Pleite in Trogen angekündigt und erwartet hatte, musste mit ansehen, wie seine Mannschaft erneut begünstigt durch in dividuelle Fehler im Abwehrbereich trotz Führung nicht über ein Remis hinauskam. Die aggressiv agierenden und nie resignierenden Gäste erkämpften sich mit einem Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit verdient einen Punkt.

Nach verhaltenem Beginn entwickelte sich eine flotte und durchaus sehenswerte Partie. Die aggressiv und erfreulich offensiv agierenden Stiftländer brachten die TSC-Abwehr in so manche Verlegenheit. Wie schon in Trogen waren es Abstimmungsprobleme im Abwehrbereich, die den Gästen gute Torgelegenheiten eröffneten. Ein gut aufgelegter Torwart Tkotz und der Pfosten verhinderten nach Schüssen und Speierl (23.), Andrs (25.) und Kritek (31.) die mögliche Gästeführung. Nach einer halben Stunde dann auch erste TSC-Chancen. Zunächst strich ein Distanzschuss von Lanzendörfer aus 22 Metern knapp über Rosners Gehäuse (29.). Kurz danach verfehlte Pfarrer von der Strafraumgrenze nur knapp. Etwas überraschend das 1:0 für die Gastgeber, als Kaptiän Graß einen Freistoß aus halblinker Position mit dem Kopf am verdutzten Gästeschlussmann vorbei ins Tor verlängerte.

Nach dem Wechsel die stärkste Phase des TSC. Mit druckvollem Spiel schnürte man die nun etwas nachlassenden Fleißner-Schützlinge zeitweise in deren Hälfte ein. Pech und mangelnde Chancenverwertung verhinderten jedoch eine mögliche Resultatserhöhung. So landete ein Freistoß von Pöhlmann an der Querlatte (52.). Einen Hohla-Schuss von der Strafraumgrenze lenkte der gute Gästekeeper artistisch zur Ecke (53.), und einen Flachschuss von Sesselmann aus kurzer Distanz entschärfte Torwart Rosner ebenfalls.

Mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten holten die nie aufsteckenden Gäste den TSC auf den Boden der Tatsachen zurück. Erneut waren es Abstimmungsprobleme im TSC-Abwehrbereich, die der dribbel- und sprintstarke Killinger eiskalt ausnutzte. Erst düpierte er drei zu zaghaft agierende Abwehrspieler und hämmerte den Ball aus 18 Metern in die Maschen. Eine Minute später war er nach einem Pass in den freien Raum alleine von Torwart Tkotz auftauchend zum 1:2 erfolgreich. Dass dem TSC noch der Ausgleich gelang, war dem eingewechselten Opel zu verdanken, der ein genaues Zuspiel von Pfarrer in den Strafraum mit einem gefühlvollen Heber über den Torwart hinweg verwertete.

TSV Trebgast (A) - FK 06-Südring Selb

0 : 0  ( 0 : 0 ) 

TSV Trebgast (A): Michel Johannes - Degelmann Alexander (ab 13. Pak Juri), Kraus Cristian, Haziri Fatos, Moos Ingo, Zenker Jens, Anhalt Johann, Harreis Klaus, Stöcker Michael (ab 46. Bogdanovic Marco), Rödel Pascal (ab 75. Odörfer Heiko), Kasper Rouven
FK 06-Südring Selb: Kasper Stanislav - Koc Ali, Groß Andreas (ab 62. Beck Michael), Scharnagl Dominik, Schödel Hans, Simsek Haydar, Schöberlein Jürgen, Pochter, Schink René, Meyer Stefan, Dogu Teoman (ab 62. Stocker Sven)
Tore : Fehlanzeige
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Beyersdorfer/Creidlitz
Gelbe Karten: - / -
Torchancen hatt der Gastgeber zwar jede Menge, der erwartete Treffer blieb jedoch aus. TSV-Couch Detlef Hugel wollte seinem Team keinen Vorwurf machen:"Wir haben alles versucht, nur eben nicht getroffen. Es war unheimlich schwer gegen diese kompakt stehende Mannschaft überhaupt zu Chancen zu kommen. Schade das wir unsere zahlreichen Möglichkeiten nicht genutzt haben., resümierte der Trebgaster Trainer eine eher durchwachsende Partie aus Sicht des TSV. Trebgast hatte engagiert begonnen und die Partie in der Anfangsphase eindeutig im Griff. Nach zehn Minuten die erste Torchance. Der einschussbereite Kaspar konnte erst im letzten Moment vom Ball getrennt werden. Eine Viertelstunde später die nächste Großchance für den TSV. Nach eienr Freistoßflanke von Zenker traf Pak aus spitzen Winkel nur den Pfosten. Auch danach hatte Trebgast noch eine Riesenchance. Anhalt kam oer Kopfball jedoch nicht richtig hinter dem Ball und verfehlte das Ziel nur aus fünf Meter(27.). Selb kam erst gegen Ende der ersten Spielhälfte deutlich besser in die Partie, Torchancen konnten sich die Gäste aber nicht erarbeiten. Das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Ein Kopfball von Schink verfehlte das Ziel nur knapp(62.) und ein Freistoß von Meyer landete in den Armen von Torhüter Michel (65.). Michel machte wenig später auch die beste Einschussmöglichkeit für den FK zunichte. Schöberlein zwang den Trebgaster Torhüter mit einem 18-Meter-Knaller zu einer Glanzparade(77.). Zu diesem Zeitpunkt hätte der TSV bereits in Führung liegen können. Nach einem eindeutigen Foul im Strafraum an Haziri blieb der fällige Elfmeterpfiff des Unparteiischen jedoch aus(60.) - eine klare Fehlentscheidung. Dennoch hätte der TSV Trebgast die Partie in den letzten 25. Minuten noch zu seinen Gunsten entscheiden müssen. Hinter einen Gewaltschuss von Harreis bekam Torhüter Kasper gerade noch die Fingerspitzen (67.). Nur zwei Minuten später brachte Haziri freistehend vor dem Tor ein Zuspiel von Harreis nicht unter Kontrolle, Torhüter Kaspar schnappte ihm den Ball vom Fuß. Trebgast hatte in der Schlussphase richtig gute Tormöglichkeiten, Gästekeeper Kaspar blieb aber Herr der Lage. In der Schlussphase parierte er dreimal glänzend gegen Kraus(83., 86. und 88.). Zweimal schnappte er dem heranstürmenden Trebgaster den Ball vom Fuß. IN der 88. Spielminute fischte er einen Flugkopfball aus dem linken Toreck. Die letzte Trebgaster Torchance zum Sieg vergab Bogdanovic. Der Trebgaster Angreifer hatte Kasper im Selber Tor schon umspielt, konnte den Ball aus spitzen Winkel jedoch nicht mehr über die Torlinie drücken.

SG Regnitzlosau - TSV Neudrossenfeld

3 : 0  ( 1 : 0 ) 

SG Regnitzlosau: Bernhardt Marco - Durkan Ahment, Kaya Cihan (ab 84. Schiller Christoph), Aydinli Ergün, Wunderlich Felix (ab 79. Lesch Mario), Hopperdietzel Frank, Dietz Mario, Chouman Masen (ab 46. Bayram Salif), Bilek Petr, Schaller Petr, Stadelmann Stefan
TSV Neudrossenfeld : Köhler Marc - Simon Andreas (ab 55. Dörfler Martin), Scholz Christoph, Held Cornelius, Dumbach Jörg, Hahn Markus (ab 46. Paul Carsten), Pöhner Markus (ab 68. Stöhr Oliver), Stöcker Matthias, Krug Michael, Zekic Sascha, Schmidt Timo
Tore: 1:0 Wunderlich Felix (42.); 2:0 Schaller Petr (72.); 3:0 Kaya Cihan (Foulelfmeter, 83.)
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Reißmann/Scherneck
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: - / Schmidt Timo (71. Minute)
Die SG Regnitzlosau bestätigte ihre derzeit gute Verfassung. Zu Beginn sah es nicht nach einem klaren SG-Sieg aus. Die Mannschaft wirkte nervös mit vielen Abspielfehlern. Der Gast stand kompakt im Mittelfeld und in der Abwehr. Die beiden TSV Offesivspieler Zekic und Stöcker beschäftigten die SG Abwerh mehr als ihr lieb war. Es dauerte jedoch bis zur 27. Minute, ehe der TSV Strümer Stöcker SG-Torhüter Benhardt das erste mal ernsthaft prüfte. Nun machte die SG auf. Wunderlich eilte in der 35. und 37. Minute allein auf Torwart Köhler zu, der glänzend parierte. In der 42. Minute spielte Schaller einen Traumpass auf Wunderlich, der diesmal mit einem herrlichen Lupfer aus 20 Metern den herauseilenden Torhüter Köhler zum 1:0 Führungstreffer überwand- Mit der 1:0 Führung wurden die Blau-Weißen nun immer stärker, während der TSV immer mehr abbaute. In der 69. Minute konnte Torwart Köhler eine Freistoßgranate von Kaya noch aus dem Winkel fischen. in der 72. Minute war er dann jedoch machtlos, als Schaller im Strafraum ein geniales Zuspiel von Bilek erhielt, nicht lange fackelte und unhaltbar zur 2:0 Führung einschoss. Die Pötzinger Elf, von der 71. Minute an nur noch zu zehnt, Schmidt erhielt wegen Meckerns die gelb-rote Karte, war nun nur noch auf Ergebnis halten aus. In der 83. Minute wurde Kaya im Strafraum zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelte der Gefoulte souverän. Die Gäste aus Neudrossenfeld enttäuschten in der ersten Halbzeit keineswegs, waren aber im Strafraum mit ihrem Latein am Ende. Die SG zeigte 60. Minuten ein gefälliges und gekonntes Spiel und verließ als verdienter Sieger den Platz. Beim Gast überzeugte besonders Torhüter Köhler, die SG zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung. Schiedsrichter Reißmann leitete das Spiel souverän.

FC Eintracht Münchberg - FC Trogen (N)

1 : 3  ( 0 : 1 ) 

FC Eintracht Münchberg: Ruckdeschel Marco - Hübler Andreas, Sözen Bülent, Frank Christian (ab 46. Arnhold Andreas), Böhm Christopher, Russler Jürgen, Kreil Matthias, Fichtner Michael, Dabak Olcay (ab 46. Fähnrich Daniel), Sazak Serkan (ab 67. Fichtner Matthias), Köcher Volker
FC Trogen (N): Yalzin Denic - Scherbaum Andreas, Schaller Bernd (ab 81. Lehmann Jürgen), Nikolaidis Dimitrios, Anokam Ikechukwu, Luding Jörg (ab 39. Zeh Sebastian), Richter Marco (ab 64. Weiß Daniel), Jahn Matthias, Heinrich Michael, Weiß Michael, Finke Volker
Tore: 0:1 Finke Volker (12.); 1:1 Russler Jürgen (75.); 1:2 Heinrich Michael (79.); 1:3 Heinrich Michael (88.)
Zuschauer: 420
Schiedsrichter: Herrmannsdörfer/Schönfeld
Gelbe Karten: - / -
Rote Karte: - / Yalzin Denic (81. Minute)
Der Aufsteiger aus Trogen begann die Partie druckvoll und mit viel Selbstvertrauen. Schon früh zeichnete sich ab, dass der Auftaktheimsieg gegen Mainleus keine Eintagsfliege war. So hatten die Platzherren ihre liebe Mühe mit den quirligen Angreifern und Torwart Ruckdeschel gleich mächtig viel Arbeit. Unnötig allerdings die Gästeführung, als im Anschluss an einen Freistoß die gesamte Münchberger Hintermannschaft schlief, die Gäste dies blitzschnell ausnutzten und Finke plötzlich frei dem Münchberger Ruckdeschel keine Abwehrmöglichkeit ließ. Münchberg erholte sich nur langsam und hatte erst nach 30. Minuten die erste wirklich gute Möglichkeit, doch die Trogener Hintermannschaft um den umsichtigen Jahn stand bombensicher. Auch im zweiten Spielabschnitt hatte das Spiel guten Unterhaltungswert, doch die Gastgeber fanden einfach nicht zu ihrem Spiel. In der 60. Minute erzielte der Münchberger Rußler mit einem Lupfer ein herrliches Tor. Hier irrte der Schiedsrichter, der bei dieser Aktion ein passives Abseits sah. Jetzt kamen die Gastgeber stärker auf, wollten das Spiel an sich reißen. Abstimmungsprobleme im Abwehrbereich ermöglichten den Gästen immer wieder gute Möglichkeiten. So hatte in der 70. Minute Heinrich die Möglichkeit, die Führung auszubauen, doch frei vor Torwart Ruckdeschel zog er das Leder am Tor vorbei. Münchberg drückte vehement auf den Ausgleich, Köcher zog vom Leder, Torwart Jalzin lenkte den Ball über die Latte. In der 75. Minute der große Auftritt von Arnhold: Seine gefühlvolle Hereingabe verwertete Rußler zum 1:1. Doch anstatt nun kontrolliert aufzuspielen, vergaß Münchberg seine Abwehraufgaben. So erzielte Heinrich in der 79. Minute unbedrängt die erneute Gästeführung. In der 81. Minute leistete sich Torgens Torhüter Jalzin völligüberflüssig einen Ellbogencheck und sah folgerichtig die Rote Karte. Doch auch gegen zehn Gästespieler tat sich Münchberg schwer. In der 88. Minute ließ sich Heinrich nicht zwei mal bitten und schloss einen Konter zum 1:3 Endtstand ab. Auf Grund der gezeigten Leistung über 90. Minuten war der Sieg für Trogen verdient. Münchberg braucht wegen dieser Niederlage nicht den Kopf hängen zulassen, mit den Gästen stellte sich eine Mannschaft vor, die auch noch ihren Meister finden wird, am Ende aber wahrlich nicht bei den Absteigern zu suchen sein wird.

TSV Bindlach (N) - TSV Melkendorf (N)

3 : 0  ( 1 : 0 ) 

TSV Bindlach (N):
TSV Melkendorf (N): Arandt Michael, Müller Michael
Tore: 1:0 Hereth Marco (16.); 2:0 Scharnagel Ingo (82.); 3:0 Farkas Matthias (89.)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Paul/Weichendorf
Gelbe Karten: - / -
Rote Karten: - / Arandt Michael (82. Minute), Müller Michael (75. Minute)
In einer gutklassigen Partie feierte der TSV Bindlach einen verdienten Kärwa-Sieg. Hereth gelang nach einer Ecke von Graef das Führungstor, bei dem der ansonsten sichere Melkendorfer Torwart Ben Letaif nicht gut aussah. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel, waren aber am Strafraum mit ihrem Latein am Ende. Auch in der zweiten Halbzeit wirkten die Gäste optisch überlegen, aber die Bindlacher Abwehr war stets Herr der Lage. Als sich die Melkendorfer durch Undiszipliniertheiten zwei Platzverweise eingehandelt hatten, gelangen Bindlach in der Schlussphase in Überzahl noch zwei Treffer. Während die PLatzherren eine kämpferische starke Mannschaftsleistung boten, taten sich bei den technisch und läuferisch guten Melkendorfern vor allem M. Müller, Schneider und Schöffel hervor.

TV Selb-Plößberg - FC Gefrees

0 : 1  ( 0 : 1 ) 

TV Selb-Plößberg : Brommer Gerhard - Lackmann Bernd, Küspert Danny, Platschek Ingo, Vachnik Jiri, Sevc Josef (ab 46. Sevc Stanislav), Seman Marek, Hanzlicek Martin, von Stetten Alexander, Nendza Thomas (ab 84. Hornfischer Thomas), Nowak Tobias (ab 75. Cozma Frantisek)
FC Gefrees: Häfner Michael - Reich Andreas, Heissinger Björn (ab 82. Brückner Hans-Jürgen), Weisheit Jörg, Landstorfer, Zapf Markus, Jerschl Martin, Jesipcuk Radek, Kodisch Thomas (ab 85. Binzcyk Harald), Dvorak Vatislav, Fischer Wolfgang
Tor: 0:1 Weisheit Jörg (37.)
Zuschauer: 140
Schiedsrichter: Mildenberger/Maroldsweisach
Gelbe Karten: - / -
Nach einer erneut enttäuschenden Vorstellung der Plößberger gab es eine überraschende Heimpleite gegen einen mittelmäßigen FC Gefrees. Im ersten Durhcgang verlief die Partie sehr ausgeglichen, während die Zuschauer nach dem Wiederanpfif ein SPiel auf ein Tor sahen. Die PLatzherren versuchten mit Gewalt zum Erfolg zu kommen, dem harmlosen Angriff fehlte aber jegliche Durchlagskraft. Die Gäste lauerten wie erwartet auf Konterchancen. Die erste klare Einschussmöglichkeit hatten auch sie, als TV Keeper Brommer einen Freistoß von Fischer nur kurz abwehrte und der völlig freistehende Landstorfer das Geschenk nicht nutzte. Die Platzherren kombinierten im Mittelfeld gefällig, nach vorn ging aber wenig. Gästelibero Dvorak hatte leichtes Spiel, per Kopf oder Fuß zu klären. Nach einer halben Stunde wurde der Plößberger Spielmacher J. Sevc verletzt und musste in der Halbzeit ausgewechselt werden. Der Angriff der Platzherren wurde nun noch harmloser. Beide Sturmspitzen Küspert und Nendza bleiben stumpf und Vachnik enttäuschte auf der ganzen Linie. Als in der 37. Minute auch noch die Abwehr der Einhemischen patzte, führten überraschend die Gäste. Dabei glückte dem freistehenden Weisheit ein schöner Kopfball, als sein Bewacher wie angewurzeltam Boden klebte. Nach dem Wiederanpfiff folgte ein Sturmlauf der Plößberger, aber die Angriffe waren zu umständlich angelegt. Die TVler machten gewaltig Druck, jedoch fehlte die Durschlagskraft. Die beste Chance zum Ausgleich hatte in der 46. Minute Küsoert, als er völlig frei stehend einen Flankenball von Platschek weit neben das Gehäuse köpfte. Nur kurze Zeit musste auch FC-Keeper endlich mal eingreifen, als er einen Seman-Schuss ins Feld zurück boxte. Gefrees hatte am eigenen Strafraum ein Bollwerk aufgebaut, an dem sich die Plößberger die Zähne ausbissen. In der Schlussphase boxte der Gefreeser Häfner einen Vachnik-Schuss aus dem Gehäuse und im Gegenzug zeigte Brommer eine Glanztat, als er einen gefährlichen Ball von Fischer abwehrte. Der eingewechselte Coszma hatte viel Pech, als er nach einer Seman-Flanke nur den Pfosten traf.

SV Mitterteich II - SV Gesees

2 : 3  ( 1 : 1 ) 

SV Mitterteich II: Zwerenz Matthias - Leffer Andreas, Wiendl Andreas, Bauernfeind Anton (ab 62. Kopp Johannes), Schneider Christian, Zeitler Florian, Enders Manuel, Forte Manuel (ab 75. Kern Andreas), Bächer Martin, Scharnagl Sascha, Richtmann Thomas
SV Gesees: Lauterbach Matthias - Frank , Dornhöfer Alexander, Kauper Alexander, Fleißner Daniel, Fem, Meier Jens (ab 46. Siegel Ralph), Meierott Klaus, Kronau, Franke Mario, Kinder Matthias
Tore: 1:0 Zeitler Florian (22.); 1:1 Fleißner Daniel (25.); 1:2 Siegel Ralph (46.); 2:2 Dornhöfer Alexander (Eigentor, 78.); 2:3 Frank (80.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Linz/Strullendorf
Gelbe Karten: - / -
Zwei "Einladungen" in der Abwehr kosteten den Hausherren das erste Erfolgserlebnis in der noch jungen Saison. Kontrahent Gesees jubelte nach dem Schlusspfiff verständlich über einen wichtigen "Dreier". Die Truppe von Trainer Heinz Schneider steht weiter ungeschlagen zu Buche, die Stiftländer haben noch nichts auf ihrem Punktekonto.

Den ersten Warnschuss des SVG feuerte Fleißner, er war der auffälligste Akteur bei den Gästen, in der 8. Minute ab. Danach zielte Kinder flach vorbei. Die Einheimischen mischten munter mit, rannten sich allerdings immer wieder fest. Eine feine Vorarbeit von Enders leitete das 1:0 durch Zeitler ein. Nur zwei Minuten später erzielte Fleißner einen ebenso schönen Treffer, SVM-Keeper Zwerenz war machtlos. Gesees hatte vorübergehend Oberwasser, wurde aber abgefangen. C. Schneider, er bot abermals eine tadellose Vorstellung, sorgte bei den Stiftländern für Stabilität und Schwung in Abwehr und Mittelfeld.

Mit einer "kalten Dusche" begann die zweite Halbzeit für die Platzherren. Fleißner servierte auf Siegel und der versenkte den Ball aus spitzem Winkel zum 1:2. Wieder agierte Mitterteich nervös, die Gäste waren nun am Drücker. Nach einer Stunde bewahrte Torhüter Lauterbach seine Farben mit einer Glanztat vor dem Ausgleich, geschossen hatte Forte. Der SVM setzte nach und hatte Pech. Bei Zeitlers Schuss rettete Meienott und Leffer brachte den Ball nicht im leeren Kasten unter. In der 77. Minute war Leffer Ausgangspunkt zum Ausgleich. Dornhöfer lenkte das Spielgerät zum Entsetzen seiner Teamkollegen in die eigenen Maschen. Ein weitere Panne der Platzherren, sie griffen nicht konsequent ein, führte zur Niederlage. Kinder spielte Frank in den Lauf und wieder hatte Zwerenz keine Chance.

FC Wüstenselbitz (N) - ZV Thierstein (N)

3 : 2  ( 2 : 2 ) 

FC Wüstenselbitz (N): Wolfrum Daniel - Schramm Andreas (ab 69. Zahn Stefan), Haber Christian, Kahrer Christoph, Beckenbach Dirk (ab 64. Atik Zülfükar), Hajmacher Jan, Scholz Peter, Wolfrum Rainer, Goller Steffen (ab 86. Richter Winfried), Bodenschatz Stephan, Slama Vaclav
ZV Thierstein (N): Vosyka Jiri - Lapschin Alexander, Sahin Ilkay, Feksa Jaroslav, Jilek Karel, Zacek Marcel, Fara Marek, Mikes Marek, Topcu Müfit, Svehla Radek, Heimhalt Stefan (ab 54. Holy Martin)
Tore: 0:1 Mikes Marek (5.); 1:1 Bodenschatz Stephan (15.); 2:1 Hajmacher Jan (21.); 2:2 Fara Marek (44.); 3:2 Slama Vaclav (88.)
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Fröhlich/Gesees
Gelbe Karten: - / -
Nun ist auch der FC Wüstenselbitz in der Bezirksliga angekommen. Er hat gleich bei der Heimpremiere gegen den Mitaufsteiger seinen ersten Sieg gefeiert. Die Gäste erwischten einen Blitzstart. Gerade fünf Minuten waren gespielt, da musste sich FCW Torwart Wolfrum gegen den agilen Mikes zum ersten Mal geschlagen geben. Die Gastgeber benötigten nun einige Minuten, um sich von diesem frühen Schock zu erholen, profitierten dann aber nach einer Viertelstunde von einem Patzer des Gästetorwarts Vosyka, dem nach einen hart getretenen Freistoß von Bodenschatz der glitschige Ball zum 1:1 durch die Hände rutschte. Und nur einige Minuten später musster er erneut hinter sich greifen. Hajmacher nutzte mehrere Stellungsfehler der Thiersheimer Hintermannschaft aus und schob zum 2:1 ein. Kurz davor hätte schon Haber seine Farben in Front bringen können, scheiterte aber nach guten Anspiel von Schramm noch an einem Gästebein. Mit dem Gefühl, das Spiel gedreht zu haben, wurden die Gelb-Schwarzen nun selbstsicherer und erspielten sich eni Übergewicht. Bodenschatz hätte nach einer guten halben Stunde zum zweiten Mal zuschlagen könne, sein Heber ging aber über Torwart und Tor. Nicht zu verachten waren stets die Gegenstöße der Gäste. So zischte kurz vor dem Seitenwechsel ein Schuss von Fara nur hauchdünn übers FCW Gehäuse. Derselbe Spieler war es dann, der unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff noch für den Ausgleich sorgte. Ein Schuss ans Lattenkreuz senkte sich direkt vor seine Füße, und so hatte er keine Mühe den Ball über die Linie zu drücken. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie. der FCW kam etwas von seiner spielerischen Linie des ersten Abschnitts ab, Thierstein schien mit zunehmender Spieldauer mit dem Remis zufrieden zu sein. Trotzdem waren es die Gäste, die bei einem Eckball dem 3:2 am nächsten waren. Der Paukenschlag sollte aber noch kurz vor Schluss zu Gunsten des FC Wüstenselbitz folgen. Nach einem Rückpass schlug Thiersteins Torwart den Ball direkt zu Slama, der die Situation blitzschnell erfasste und mit einem Heber aus 30 Metern den verdutzten Schlussmann zum viel umjubelten und alles entscheidenden Tor überwand.
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