FC Eintracht Münchberg - TV Selb-Plößberg (N) |
1 : 2 ( 1 : 1 ) |
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FC Eintracht Münchberg: Ruckdeschel Marco - Hübler Andreas, Aktas Erkan, Ott Falk, Bisson Karsten,
Fichtner Matthias (ab 63. Bagci Oezden), Fichtner Michael, Sazak Serkan (ab 63. Böhm Christopher),
Aytan Tarik, Meister Thomas, Köcher Volker
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TV Selb-Plößberg (N): Gärtner René - Lackmann Bernd, Cozma Frantisek, Vachnik Jiri, Sevc Josef,
Sevc Stanislav, von Stetten Alexander, Hornfischer Thomas (ab 50. Houdek Lukas), Nendza Thomas, Buth
Thomas, Yavuz Volkan
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Tore: 0:1 Nendza Thomas (33.); 1:1 Aktas Erkan (35.); 1:2 Sevc Josef (63.)
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| Zuschauer: 150 |
| Schiedsrichter: Thienelt/Elsendorf |
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Gelbe Karten: - / -
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Gelb-Rote Karte: Meister Thomas (50. Minute) / -
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Der große Zorn der Münchberger Fans
Groß war nach der Partie gegen den Aufsteiger aus Selb-Plößberg der Zorn der einheimischen
Zuschauer.. Er richtete sich vor allem gegen die Person des Schiedsrichters. Dieser hatte in
der 50. Minute T. Meister mit der gelb-roten Karte vom PLatz gestellt, nachdem wieder einmal
ein Gästespieler nach einer kaum wahrnehmbaren Körperberührung den "sterbenen Schwan"
gemimt hatte. Da Meister bereits in der ersten Spielhälfte völlig unberechtigt mit Gelb
vorbelastet war, nahm in der Folge das Schicksal seinen Lauf, und die Platzherren mussten in
dieser im Kampf gegen den Abstieg wichtigen Parti erneut einen herben Rückschlag
hinnehmen, während die Plößberger sich aus den Abstiegsrängen verabschiedeten. Mit
Beginn suchten die Gäste auf Grund ihrer bisher nicht unbedingt sattelfesten Abwehr ihr Heil
in der Offensive und trafen auf ein Heimteam, das sehr verhalten agierte und vor allem einen
frühen Rückstand wie gegen Mainleus vermeiden wollte. Dennoch hatten die Gastgeber die
erste klare Gelegenheit in der 15. Minute, doch Köcher hob den Ball nicht nur über Torwart
Gärtner, sondern auch über das Gehäuse. Mit zunehmender Spieldauer zeigten die Gastgeber
mehr Offensivgeist, aber in Spielaufbau und Abschluss offenbarten sich viele handwerklichen
Schwächen. Da zudem in der 33. Minute ein kollektiver Blackout eintrat, gingen die
keineswegs überzeugenden Gäste durch Nendza in Führung. Als jedoch zwei Minuten später
nach Vorarbeit von Meister durch einen herrlichen Treffer von Aktas in den Torwinkel der
Ausgleichstreffer gelang, schöpfte der FCE neuen Mut. Der Münchberger Optimismus legte
sich in der zweiten Spielhälfte sehr schnell, denn als Schiedsrichter Thienelt zum
wiederholten Male auf die Flugaktionen der Gäste meist begleitet von einem martialischen
Aufschrei, hereinfiel und Meister einen der Leistungsträger vom Platz stellte, war es um den
Gastgeber bestellt. Angstlich zog sich der FCE in die eigene Hälfte zurück, und dem ungestört
abziehenden Sevc blieb es vorbehalten, in der 63. Minute den Siegtreffer der Gäste zu
erzielen. In der Folge fehlte das energische Aufbäumen der Gastgeber, kein Spieler ging an
sein persönliches Limit, und die Gäste verbuchten in einer Partie zweier schwachen Teams,
das nur von der Leistung des Schiedsrichter-Gespanns unterboten wurde, drei wichtige Zähler
gegen den Abstieg.
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