Spieltag Bezirksliga Oberfranken Ost 2004/05

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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9. Spieltag

Samstag, 18.9.2004  15:00
 TSC Mainleus - SV Waldsassen (N) 2 : 0 ( 0 : 0 ) Details
 FC Eintracht Münchberg - TV Selb-Plößberg (N) 1 : 2 ( 1 : 1 ) Details
Sonntag, 19.9.2004  15:00
 FC Gefrees - SG Regnitzlosau 2 : 1 ( 1 : 1 ) Details
 SV Mistelgau - FK 06-Südring Selb 3 : 1 ( 2 : 1 ) Details
 TSV Konnersreuth - SV Gesees 2 : 1 ( 1 : 1 ) Details
 VfB Arzberg - ASV Marktschorgast (A) 0 : 0 ( 0 : 0 ) Details
 SpVgg Oberkotzau - SV Mitterteich II 1 : 2 ( 1 : 0 ) Details
 TSV Neudrossenfeld (N) - SC Grünhaid (N) 2 : 1 ( 0 : 1 ) Details

Tabelle nach dem 9. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) TSV Neudrossenfeld (N)9621 1125:1420  16:8  13  9:6  7
2. (2.) SV Mistelgau9612 728:2119  14:7  10  14:14  9
3. (6.) TSC Mainleus9513 523:1816  11:9  9  12:9  7
4. (3.) FK 06-Südring Selb9432 415:1115  7:2  10  8:9  5
5. (8.) FC Gefrees9423 427:2314  12:11  8  15:12  6
6. (4.) SC Grünhaid (N)9423 018:1814  7:4  10  11:14  4
7. (5.) SG Regnitzlosau9342 619:1313  6:3  8  13:10  5
8. (11.) TV Selb-Plößberg (N)9414 -119:2013  12:12  7  7:8  6
9. (7.) VfB Arzberg9261 419:1512  11:7  7  8:8  5
10. (12.) TSV Konnersreuth9333 318:1512  14:11  7  4:4  5
11. (9.) SV Waldsassen (N)9252 -212:1411  6:4  6  6:10  5
12. (14.) SV Mitterteich II9324 -413:1711  10:5  8  3:12  3
13. (10.) SV Gesees9243 -210:1210  5:5  7  5:7  3
14. (13.) FC Eintracht Münchberg9225 -518:238  13:11  6  5:12  2
15. (15.) ASV Marktschorgast (A)9126 -1511:265  5:15  0  6:11  5
16. (16.) SpVgg Oberkotzau9108 -157:223  5:14  3  2:8  0

Nächste Spiele

Samstag, 25.9.2004  16:00
 SC Grünhaid (N) - SpVgg Oberkotzau 1 : 0 ( 1 : 0 )   
Sonntag, 26.9.2004  15:00
 ASV Marktschorgast (A) - TSV Konnersreuth 1 : 4 ( 1 : 2 )   
 SV Gesees - TSV Neudrossenfeld (N) 2 : 1 ( 2 : 1 )   
 SV Mitterteich II - FC Gefrees 4 : 3 ( 2 : 3 )   
 SG Regnitzlosau - FC Eintracht Münchberg 3 : 4 ( 1 : 2 )   
 SV Waldsassen (N) - SV Mistelgau 2 : 2 ( 2 : 1 )   
 FK 06-Südring Selb - VfB Arzberg 3 : 1 ( 2 : 1 )   
Sonntag, 26.9.2004  17:00
 TV Selb-Plößberg (N) - TSC Mainleus 1 : 1 ( 0 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

TSC Mainleus - SV Waldsassen (N)

2 : 0  ( 0 : 0 ) 

TSC Mainleus: Tkotz Johannes - Seidel Christian, Tschierske Karsten, Opel Klaus, Graß Matthias, Eichner Michael, Wiesemann Michael (ab 49. Knaus Stefan), Niebler Reinhard, Sesselmann Stefan, Bergmann Thomas, Ebert Thomas
SV Waldsassen (N): Zeus Marco - Ernstberger Holger, Holan Jaroslav, Pappenberger Jürgen (ab 79. Birkner Christian), Schuster Matthias, Kamenicky Miroslav, Ernstberger Oliver, Schnurrer Peter, Göybulak Safak, Killinger Stephan, Meier Thorsten
Tore: 1:0 Opel Klaus (68.); 2:0 Knaus Stefan (80.)
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Fuchsstadt/Hof
Gelbe Karten: - / -
Mit Minimalaufwand zum Erfolg. Zwei gute Szenen während der gesamten 90.Minuten genügten dem TSC Mainleus, um gegen Aufsteiger Waldsassen drei wichtige Punkte einzufahren. Trotz einer eher bescheidenen Vorstellung hielt die Mannschaft so den Kontakt zur Spitzengruppe. Kopfschütteln und Veräregerung bei de Zuschauern rif die teils desolate Vorstellung der Gastgeber im ersten Spielabschnitt hervor. Völlig verunsichert, ohne Selbstvertrauen und zu defensiv präsentierten sich die Wohland-Schützlinge. Obwohl beide Mannschaften auch im zweiten Durchgang keine spielerische Glanzleistungen boten, fielen doch wenigstens noch zwei Tore. Zunächst stellte der Mainleuser Torschütze vom Dienst, Klaus Opel, seine Torjägerqualitäten erneut eindrucksvoll unter Beweis. Nach einem prima Solo des eingewechselten Knaus und genialem Pass in den Lauf von Opel versenkte dieser den Ball unhaltbar von der Straufraumgrenze im Gästenetz. Der Neuling lockerte angesichts des Rückstandes die Deckung und kassierte prompt den zweiten Treffer. Wegbereiter des 2:0 war diesmal Ebert, der sich gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte und in den Lauf des durchstartenden Knaus spielte. Der Mainleuser Angreifer drosch das Leder aus 16 Metern unhaltbar ins Waldsassener Gehäuse. Kurz vor dem Ende boten sich TSC-Aktur Niebler und dem Waldsassener O. Ernstberger noch zwei Tormöglichkeiten, die vergeben wurden. Der TSC sollte das Spiel möglichst schnell abhacken und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Die ebenfalls schwachen Gäste gefielen lediglich durch ihren Kampfgeist. Der Referee hatte mit der Leitung keine Probleme.


Die Klosterstädter pennten zwei Mal und prompt klingelte es zwei Mal im Kasten. Beide Teams rissen mit ihrem "Sommerfußball" niemand von den Sitzen. Die Gäste wollten beim Tabellennachbarn etwas ausrichten, konnten dieses Vorhaben aber nicht in die Tat umsetzen, weil sie im Angriff viel zu harmlos agierten. Die enormen Personalprobleme kamen knallhart ans Tageslicht. Die Platzherren boten ebenfalls nicht sonderlich viel, aber das reichte zu drei Punkten. Die Klosterstädter begannen erstaunlich offensiv und verschafften sich mit dieser Gangart Respekt. Die Einheimischen hatten Probleme, ihre Aktionen waren zu sehr auf Goalgetter Opel abgestimmt und der war bei Schnurer in besten Händen. Ein Treffer hätte dem Aufsteiger gut getan, doch Kamenicky drosch in bester Position über den Ball. Nach 21 Minuten war Keeper Tkotz bei einem Schuss von Killinger auf dem Posten und wenig später klärte Grass nach einem Göybulak-Solo in höchster Not vor Kamenicky. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste mehr vom Spiel, doch insgesamt wurden beide Abwehrreihen in der ersten Halbzeit vor keine unlösbaren Aufgaben gestellt. Mit einem "Strohfeuer" sorgte Mainleus nach dem Seitenwechsel für Gefahr. Nun bekamen die Gäste einige Probleme, konnten sich aber wieder befreien. Als Knaus den gestarteten Opel bediente und dieser sofort abzog, gab es für Torhüter Zeus nichts zu halten. Kurz danach eröffnete sich Göybulak die Chance zum Ausgleich, aber auch er hatte kein Schießpulver dabei. Wie man trifft zeigte Knaus, von Ebert prima bedient. Das Leder schlug flach neben dem Pfosten zur Entscheidung ein. Grass sowie Niebler hätten das Ergebnis danach noch weiter in die Höhe schrauben können.

FC Eintracht Münchberg - TV Selb-Plößberg (N)

1 : 2  ( 1 : 1 ) 

FC Eintracht Münchberg: Ruckdeschel Marco - Hübler Andreas, Aktas Erkan, Ott Falk, Bisson Karsten, Fichtner Matthias (ab 63. Bagci Oezden), Fichtner Michael, Sazak Serkan (ab 63. Böhm Christopher), Aytan Tarik, Meister Thomas, Köcher Volker
TV Selb-Plößberg (N): Gärtner René - Lackmann Bernd, Cozma Frantisek, Vachnik Jiri, Sevc Josef, Sevc Stanislav, von Stetten Alexander, Hornfischer Thomas (ab 50. Houdek Lukas), Nendza Thomas, Buth Thomas, Yavuz Volkan
Tore: 0:1 Nendza Thomas (33.); 1:1 Aktas Erkan (35.); 1:2 Sevc Josef (63.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Thienelt/Elsendorf
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: Meister Thomas (50. Minute) / -
Der große Zorn der Münchberger Fans

Groß war nach der Partie gegen den Aufsteiger aus Selb-Plößberg der Zorn der einheimischen Zuschauer.. Er richtete sich vor allem gegen die Person des Schiedsrichters. Dieser hatte in der 50. Minute T. Meister mit der gelb-roten Karte vom PLatz gestellt, nachdem wieder einmal ein Gästespieler nach einer kaum wahrnehmbaren Körperberührung den "sterbenen Schwan" gemimt hatte. Da Meister bereits in der ersten Spielhälfte völlig unberechtigt mit Gelb vorbelastet war, nahm in der Folge das Schicksal seinen Lauf, und die Platzherren mussten in dieser im Kampf gegen den Abstieg wichtigen Parti erneut einen herben Rückschlag hinnehmen, während die Plößberger sich aus den Abstiegsrängen verabschiedeten. Mit Beginn suchten die Gäste auf Grund ihrer bisher nicht unbedingt sattelfesten Abwehr ihr Heil in der Offensive und trafen auf ein Heimteam, das sehr verhalten agierte und vor allem einen frühen Rückstand wie gegen Mainleus vermeiden wollte. Dennoch hatten die Gastgeber die erste klare Gelegenheit in der 15. Minute, doch Köcher hob den Ball nicht nur über Torwart Gärtner, sondern auch über das Gehäuse. Mit zunehmender Spieldauer zeigten die Gastgeber mehr Offensivgeist, aber in Spielaufbau und Abschluss offenbarten sich viele handwerklichen Schwächen. Da zudem in der 33. Minute ein kollektiver Blackout eintrat, gingen die keineswegs überzeugenden Gäste durch Nendza in Führung. Als jedoch zwei Minuten später nach Vorarbeit von Meister durch einen herrlichen Treffer von Aktas in den Torwinkel der Ausgleichstreffer gelang, schöpfte der FCE neuen Mut. Der Münchberger Optimismus legte sich in der zweiten Spielhälfte sehr schnell, denn als Schiedsrichter Thienelt zum wiederholten Male auf die Flugaktionen der Gäste meist begleitet von einem martialischen Aufschrei, hereinfiel und Meister einen der Leistungsträger vom Platz stellte, war es um den Gastgeber bestellt. Angstlich zog sich der FCE in die eigene Hälfte zurück, und dem ungestört abziehenden Sevc blieb es vorbehalten, in der 63. Minute den Siegtreffer der Gäste zu erzielen. In der Folge fehlte das energische Aufbäumen der Gastgeber, kein Spieler ging an sein persönliches Limit, und die Gäste verbuchten in einer Partie zweier schwachen Teams, das nur von der Leistung des Schiedsrichter-Gespanns unterboten wurde, drei wichtige Zähler gegen den Abstieg.

FC Gefrees - SG Regnitzlosau

2 : 1  ( 1 : 1 ) 

FC Gefrees: Hirschmann Jens - Reich Andreas, Masopust Darek, Singer Helmut (ab 62. Friebe Markus), Weisheit Jörg, Ammersdörfer Marco, Reich Mario (ab 62. Lang Peter), Gesell Oliver, Jesipcuk Radek, Dvorak Vatislav, Fischer Wolfgang
SG Regnitzlosau: Schlegl Kai - Kaya Cihan, Haupt Heiko, Tsoungui Josef, Dietz Mario, Chouman Masen (ab 62. Holy Jiri), Schindler Mirko (ab 52. Augustin Karl Heinz), Chouman Nabil, Bilek Petr, Schaller Petr, Stadelmann Stefan
Tore: 1:0 Ammersdörfer Marco (30.); 1:1 Tsoungui Josef (40.); 2:1 Weisheit Jörg (84.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Pochmann/Marktgraitz
Gelbe Karten: - / -

SV Mistelgau - FK 06-Südring Selb

3 : 1  ( 2 : 1 ) 

SV Mistelgau: Forstner Andreas - Ramadani Ajnur, Mayer Carsten, Kaiser Christian, Leistner Dominik, Düngfelder Heiko, Wölfel Marco (ab 75. Haensler Michael), Felser Martin (ab 83. Zeug Andreas), Pawlick Michael, Gillich Stefan (ab 45. Rösch Benjamin), Wölfel Tim
FK 06-Südring Selb: Kasper Stanislav - Durchholz Andreas, Groß Andreas (ab 65. Massalski Jörg), Pöhler Carsten, Schödel Hans, Schöberlein Jürgen, Schöffel Matthias, Beck Michael, Komma Petr, Schink René, Stocker Sven
Tore: 1:0 Ramadani Ajnur (Handelfmeter, 7.); 1:1 Schöberlein Jürgen (23.); 2:1 Pawlick Michael (25.); 3:1 Rösch Benjamin (63.)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Klein//Neuenkirchen
Gelbe Karten: - / -
Im Kirchweihspiel der Mistelgauer zeigten beide Teams enorme Laufbereitschaft wobei die Gäste nie richtig den Druck in der Offensive aufbauen konnten um die Platzherren richtig in Bedrängnis zu bringen. Bereits die 7 Min. führte die Einheimischen zur 1:0 Führung durch Ramadani, der einen Handelfmeter sicher verwandeln konnte. Eine etwas unglückliche Schiedsrichterentscheidung und der daraus resultierende Freistoß für die Selber nutzten diese um mit einem unhaltbaren Treffer aus 22 Meter Torentfernung den Gleichstand zu erzielen. Nur zwei Minuten später war es wiederum den Mistelgauern vorbehalten, nach einem schnell ausgeführten Freistoß, die erneute Führung durch Pawlick herauszuschießen, wobei die Gästeabwehr nicht gerade den besten Eindruck hinterließ. Die flotte Bezirksligabegegnung beschränkte sich aus Sicht der Selber allerdings nur auf Standartsituationen, den aus dem Spielgeschehen heraus taten sich keine Möglichkeiten für den FK auf. In der 43 Min. musste Gästekeeper Kaspar sein Können aufblitzen lassen um einen Pawlick Freistoß zu parieren. Nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Gastgeber am Drücker, die durch Mayer zur nächsten Chance kamen, dieser aber Pech im Abschluss hatte. In der 63 Min. sorgte der eingewechselte Rösch für den schönsten Treffer des Tages, der nach direktem Zuspiel von Teamkollegen Pawlick sofort abzog und den Selber Schlussmann aus gut 25 m Torentfernung keine Chance ließ. Die Gäste hatten auch in der Schlussphase der Partie nie die Möglichkeit die Einheimischen ernsthaft zu gefährden und so blieb es beim verdienten Heimsieg der Mistelgauer. Beim Gast sind Schöberlein und Pöhler zu nennen. Die Platzherren zeigten eine sehr gute Mannschaftsleistung in der Kapitän Wölfel Tim Sturmführer Ramadani und Mittelfeldmotor Pawlick zu nennen sind.

TSV Konnersreuth - SV Gesees

2 : 1  ( 1 : 1 ) 

TSV Konnersreuth: Scharnagl Tilo - Adam Carsten, Köhler Daniel, Wenisch Markus, Ascherl Matthias, Braun Michael (ab 45. Gabert Stefan), Hamann Michael, Doss Roland (ab 71. Wenisch Thorsten), Hamann Stefan, Kleindienst Volker, Pötzl Wolfgang
SV Gesees: Großmann Daniel - Witzel Claudius, Fleißner Daniel, Huhle Ferdinand, Meier Jens, Hollfelder Jochen (ab 67. Hübner René), Meierott Klaus, Mayer-Vorfelder Marc, Hagen Michael, Pfeifer (ab 81. Bullert Christian), Pfaffenberger Steven
Tore: 1:0 Kleindienst Volker (2.); 1:1 Hollfelder Jochen (13.); 2:1 Mayer-Vorfelder Marc (Eigentor, 53.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Zucker/Niederfüllbach
Gelbe Karten: - / -
Tragischer "Held" dieses Konnersreuther Heimsieges war der Sohn des DFB-Präsidenten, Marc Mayer-Vorfelder, der in der 53. Minute eine scharfe Hereingabe ins eigene Tor abfälschte und letztendlich den verdienten Sieg der Stiftländer besiegelte. Die Gastgeber legten von Beginn an los wie die Feuerwehr. Schon in der 2. Minute klingelte es im Kasten der Gäste, als Kleindienst zum Führungstreffer vollendete.

In er Folgezeit spielten die TSVler zahlreiche hochklassige Torchancen heraus, die jedoch allesamt kläglich vergeben wurden. Mit seinem ersten gefährlichen Angriff kam der SV Gesees zum völlig überraschenden Ausgleich. Hollfelder hatte aus rund 16 Metern abgezogen, der Aufsetzer glitt Torhüter Scharnagl durch die Hände. Von nun an lief nichts mehr. Das Spiel wurde immer zerfahrener, die Spieler immer nervöser.

Nach der Pause, Stefan Gabert wurde eingewechselt, merkte man, dass die Hamann-Schützlinge das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Gesees wurde enorm unter Druck gesetzt. In den letzten fünfzehn Minuten kam Gesees aber wieder gefährlich auf, und erspielte sich zahlreiche hochkarätige Chancen. Tilo Scharnagl musste mehrmals Kopf und Kragen riskieren, um den erneuten Ausgleich zu verhindern. Allerdings kam wieder das große Manko des TSV zu Tage. Mehrere glasklare Chancen wurden leichtfertig oder überhastet vergeben. Deshalb musste bis zum Schlusspfiff des insgesamt sicher leitenden Schiedsrichters Zucker gezittert werden. Bester der Gäste war der unermüdliche Witzel, während beim TSV vor allem Spielertrainer Stefan Hamann mit seinem Einsatz und Engagement auffiel.

VfB Arzberg - ASV Marktschorgast (A)

0 : 0  ( 0 : 0 ) 

VfB Arzberg: Köhler Jiri - Egert Alexander, Weid André (ab 75. Navratil Sdenek), Künzel Bastian (ab 80. Winterling), Hecht, Sörgel Jörg (ab 85. Wolf Stefan), Schulz Klaus, Melchiar Pavel, Vomocil Radek, Meyer Stefan, Naar Viktor
ASV Marktschorgast (A): Valenta David - Adam, Pietsch Alexander, Schmidt Alexander, Wagenhuber Daniel, Klaus Fred, Held, Svoboda Jiri, Schmidt P., Sustr Stanislav, Bargenda Thomas
Tore : Fehlanzeige
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Seidel/Störnstein
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: - / Schmidt Alexander (50. Minute)
VfB Arzberg enttäuscht Fans Im bisher schwächsten Heimspiel der Saison musste der VfB Arzberg gegen eine keineswegs schwache Gästeelf mit einem glücklichen Remis zufrieden sein. Zu Beginn ergab sich schon die erste kapitale Chance für den ASv, als Adam abzog und der Ball von der Linie geschlagen wurde. Breits hier war abzusehen wer an diesem Tag der Stärkere sein sollte. Mit Tmpofßball und flüssigen Kombinationen setzte die Gästemannschaft Arzberg gehörig unter Druck. Sturmführer Adam gab dem VfB immre wieder Rätsel auf und wirbelte mit seinem Partner Wagenhuber die VfB-Abwehr immer wieder durcheinander. Erst Mitte der ersten Hälfte konnte sich der VfB Arzberg etwas befreien und kam zaghaft vors Gästetor. In der 38. Minute scheiterte Gästespieler Pietsch nach feinem Freistoßtrick an der Querlatte. Spätestens bei dieser Szene wäre die Führung verdient gewesen. Wer glaubte, die Arzberger Mannschaft würde in der zweiten Hälfte das Heft in die Hand nehmen, wurde bitter enttäuscht. Selbst nach der Gelb-Roten Karte gegen Schmidt verstand es der VfB nicht ins SPiel zu kommen. Unverständlich die Schwächen, die sich durch die ganze Mannschaft zogen. Mit Kontern sorgte der ASV immer wieder für Gefahr. Erst in den letzten 20. Minuten wurde das Spiel der Heimelf druckvoller, ohne sich aber die entscheidende Chance heraus zuarbeiten. In der Nachspielzeit gingen die Gäste nochmals fahrlässig mit einer Riesenmöglichkeit um: Adam drosch das Leder aus fünf Meter über das Gehäuse. Eine starke Gästemannschaft hatte in Wagenhuber ihren Besten. Adam lieferte sich mit dem Arzberger Hecht tolle Zweikämpfe. Aus dem VfB-Team zeigte nur Vomocil Normalform.

SpVgg Oberkotzau - SV Mitterteich II

1 : 2  ( 1 : 0 ) 

SpVgg Oberkotzau: Bunke Thomas - Gebhardt Andreas, Heinrich Andreas, Nguyen AnhQuoc (ab 75. Loferer Ralf), Lang Christian (ab 46. Kirchgesner Paul), Szczepansky Christian, Wollmann Dennis, Marsango Elvis (ab 62. Fröhlich Christian), Klein Oliver, Siebert Paul, Schuster Uwe
SV Mitterteich II: Zwerenz Matthias - Leffer Andreas (ab 67. Forte Manuel), Schneider Chirstian, Gradl Johannes , Moder Josef, Schneider Jürgen, Meisel Klaus, Plass Peter, Scharnagl Sascha, Richtmann Thomas, Hoheisel Uli
Tore: 1:0 Lang Christian (25.); 1:1 Plass Peter (83.); 1:2 Scharnagl Sascha (Foulelfmeter, 87.)
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Güßregen/Weichendorf
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: Klein Oliver (87. Minute) / -
Mit diesem glücklichen "Dreier" ist die "Zweite" des SV Mitterteich im zweistelligen Punktebereich angekommen und hat sich im unteren Tabellenbereich etwas Luft verschafft. Die Gäste stellten erst in der Schlussphase die Weichen auf Sieg und hatten Dusel, dass kurz vor dem Ende der inzwischen hektisch gewordenen Auseinandersetzung das Leder, von Richtmann abgefälscht, an den Pfosten klatschte. Zuvor hatte Keeper Zwerenz die Hände im richtigen Moment hochgerissen und den in der Luft liegenden Ausgleich verhindert.

Das gastgebende Schlusslicht hatte nicht nur in der Anfangsphase Vorteile. Die Stiftländer agierten zu pomadig und gerieten deshalb unter Druck. SVM-Keeper Zwerenz war gegen Marsango zur Stelle, doch beim gleich darauf folgenden Eckball von Wollmann war Lang mit dem Kopf erfolgreich. Dieser Treffer rüttelte die Gäste wach. Sie schalteten nun schneller von Abwehr auf Angriff und deshalb roch es ständig nach Gleichstand.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren wieder. Die Gäste schwächelten abermals einige Zeit, entwickelten danach aber wieder Druck und wurden belohnt. Als die Oberkotzauer auf Abseits spekulierten, markierte Plass den Ausgleich. Die Einheimischen wackelten und wurden nochmals voll erwischt. Klein holte Plass von den Beinen, Scharnagl übernahm Verantwortung und nutzte den Strafstoß zum Sieg.

TSV Neudrossenfeld (N) - SC Grünhaid (N)

2 : 1  ( 0 : 1 ) 

TSV Neudrossenfeld (N): Petrovic Zlatko - Simon Andreas, Dumbach Jörg, Birner Markus, Hahn Markus, Pöhner Markus, Dörfler Martin, Stöcker Ralf (ab 34. Stöhr), Zekic Sascha, Hübner Thomas (ab 75. Kunert Christian) (ab 84. Feulner Wolfgang), Schmidt Timo
SC Grünhaid (N): Brommer Gerhard - Schröder Alexej, Nedbaly Frantisek, Karatas Hasan (ab 65. Valta), Simsek Haydar, Kocarek Henry, Kubes, Kubik, Kompas Milan (ab 85. Bafra Tarek), Syhora, Kocarek Zbynek
Tore: 0:1 Nedbaly Frantisek (11.); 1:1 Birner Markus (Foulelfmeter, 55.); 2:1 Zekic Sascha (89.)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Herzog/Gehülz
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: - / Kocarek Zbynek (55. Minute)
Von Beginn an wurde von beiden Seiten voll auf Offensive gesetzt. Eine Flanke von Dörfler köpfte Zekic nicht plaziert genug. Grünhaids Karatas traf in der siebten Minute die Querlatte. Besser machte es in der elften Minute Nedbaly. Hier sah die Abwehr der Einheimischen nicht gut aus, er vollendete sehr clever zum 0:1. Der Tabellenführer reagierte, wurde jedoch immer wieder durch die harte Gangart der Grünhaider gestört. Hier hätte der ansonsten umsichtige Schiedsrichter Herzog durchgreifen müssen. Die letzte Chance in der ersten Halbzeit hatte wiederum Zekic per Kopf auf Flanke von Schmidt, doch der Grünhaider Torhüter Brommer war auf der Hut. Die zweite Halbzeit begann wiederum mit stürmischen Angriffen des Tabellenführers. Ein Foul an Birner im Strafraum führte zur Gelb-Roten Karte für J. Kocarek und zum Ausgleich, den der Gefoulte gleich selbst besorgte. Nun stellte der SC Grünhaid auf totale Defensive um. Die Einheimischen berannten in den letzten Spielminuten ununterbrochen das Tor der Gäste. Trotzdem hätte fast der Grünhaider Nedbaly bei einem Konter die Führung für seine Farben erzielt. Beim allerletzten Angriff des Spieles erzielte der überragende Zekic den verdienten Sieg für den TSV. Bei Grünhaid konnte Kubic, Nedbaly und Kocarek überzeugen. Neudrossenfeld überzeugte durch eine tolle Mannschaftsleistung.
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 09.08.2007