Spieltag Bezirksliga Oberfranken Ost 2004/05

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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1. Spieltag

Überblick

In der Bezirksliga Ost blieb Aufsteiger SC Grünhaid mit dem knappen 2:1 gegen die als Meister gehandelten Regnitzlosauer auch in der neuen Spielklasse auf Erfolgskurs. Beeindruckend der Saisonstart des VfB Arzberg, der mit dem 4:0 gegen den FC Eintracht Münchberg seine schon in der letzten Saison gezeigten Offensiv-Qualitäten unterstrich. Keineswegs zu erwarten war der 4:3 Auswärtserfolg der Gefreeser beim TSV in Konnersreuth (Frapo 02.08.04)
Samstag, 31.7.2004  16:00
 SC Grünhaid (N) - SG Regnitzlosau 2 : 1 ( 1 : 0 ) Details
Sonntag, 1.8.2004  14:00
 TSV Konnersreuth - FC Gefrees 3 : 4 ( 1 : 1 ) Details
Sonntag, 1.8.2004  15:00
 SV Mistelgau - SV Mitterteich II 3 : 0 ( 2 : 0 ) Details
 VfB Arzberg - FC Eintracht Münchberg 4 : 0 ( 1 : 0 ) Details
 TSV Neudrossenfeld (N) - SpVgg Oberkotzau 3 : 2 ( 1 : 0 ) Details
Sonntag, 1.8.2004  16:00
 SV Gesees - TV Selb-Plößberg (N) 2 : 1 ( 0 : 0 ) Details
Sonntag, 1.8.2004  17:00
 FK 06-Südring Selb - TSC Mainleus 3 : 1 ( 1 : 0 ) Details
 ASV Marktschorgast (A) - SV Waldsassen (N) 1 : 2 ( 0 : 2 ) Details

Tabelle nach dem 1. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (--) VfB Arzberg1100 44:03  4:0  3  0:0  0
2. (--) SV Mistelgau1100 33:03  3:0  3  0:0  0
3. (--) FK 06-Südring Selb1100 23:13  3:1  3  0:0  0
4. (--) FC Gefrees1100 14:33  0:0  0  4:3  3
5. (--) TSV Neudrossenfeld (N)1100 13:23  3:2  3  0:0  0
6. (--) SV Gesees1100 12:13  2:1  3  0:0  0
7. (--) SC Grünhaid (N)1100 12:13  2:1  3  0:0  0
8. (--) SV Waldsassen (N)1100 12:13  0:0  0  2:1  3
9. (--) TSV Konnersreuth1001 -13:40  3:4  0  0:0  0
10. (--) SpVgg Oberkotzau1001 -12:30  0:0  0  2:3  0
11. (--) SG Regnitzlosau1001 -11:20  0:0  0  1:2  0
12. (--) TV Selb-Plößberg (N)1001 -11:20  0:0  0  1:2  0
13. (--) ASV Marktschorgast (A)1001 -11:20  1:2  0  0:0  0
14. (--) TSC Mainleus1001 -21:30  0:0  0  1:3  0
15. (--) SV Mitterteich II1001 -30:30  0:0  0  0:3  0
16. (--) FC Eintracht Münchberg1001 -40:40  0:0  0  0:4  0

Nächste Spiele

Samstag, 7.8.2004  15:00
 TSC Mainleus - VfB Arzberg 4 : 2 ( 2 : 2 )   
 FC Eintracht Münchberg - TSV Konnersreuth 1 : 2 ( 0 : 0 )   
Samstag, 7.8.2004  17:00
 SG Regnitzlosau - SV Gesees 1 : 1 ( 0 : 0 )   
Sonntag, 8.8.2004  15:00
 SV Waldsassen (N) - FK 06-Südring Selb 2 : 2 ( 2 : 0 )   
 SV Mitterteich II - SC Grünhaid (N) 2 : 1 ( 1 : 0 )   
 SpVgg Oberkotzau - SV Mistelgau 1 : 3 ( 1 : 1 )   
 FC Gefrees - TSV Neudrossenfeld (N) 4 : 2 ( 1 : 1 )   
 TV Selb-Plößberg (N) - ASV Marktschorgast (A) 4 : 2 ( 1 : 1 )   
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Spiel-Statistiken

SC Grünhaid (N) - SG Regnitzlosau

2 : 1  ( 1 : 0 ) 

SC Grünhaid (N): Brommer Gerhard - Schröder Alexej, Ulbricht Dennis, Nedbaly Frantisek, Karatas Hasan, Simsek Haydar, Bauernfeind Kai (ab 75. Scharnagl Dominik), Andrianov Maxim, Turan Murat (ab 58. Turan Turgay), Kispert Thomas, Valta
SG Regnitzlosau: Gebhardt Martin - Haupt Heiko, Holy Jiri, Augustin Karl Heinz (ab 79. Stadelmann Stefan), Dietz Mario, Chouman Masen, Schindler Mirko (ab 75. Lesch Mario), Chouman Nabil, Bilek Petr, Schaller Petr, Fix Sergej (ab 69. Jahreis Michael)
Tore: 1:0 Karatas Hasan (37.); 2:0 Karatas Hasan (52.); 2:1 Stadelmann Stefan (81.)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Oppelt/Roßstadt
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: Nedbaly Frantisek (73. Minute) / -
Aufsteiger Grünhaid kämpft den Favoriten in die Knie

SC Grünhaid - SG Regnitzlosau 2:1

Vor einer prächtigen Kulisse imponierte die SG Regnitzlosau von Beginn an mit Laufstärke und Spielfreude, während der stark ersatzgeschwächte Aufsteiger seine ganze Kampfkraft in die Waagschale warf und gut dagegenhielt. Spielmacher Schaller hatte 45 Minuten lang riesige Freiräume, die er immer wieder zu präzisen Pässen in die Spitze nutzte, so nach einer Viertelstunde, als aber der gut freigespielte Holy kläglich vergab. Nun wurde der Titelfavorit immer stärker, und die Heimelf musste heilfroh sein, dass Bilek aus spitzem Winkel verzog (30.) und Fix in Torhüter Brommer seinen Meister fand (31.). Mitten in diese Drangperiode platzte das 1:0, das M. Turan mit einem gewonnenen Zweikampf im Mittelfeld einleitete: flugs ging's auf Nedbaly, der seinen Gegenspieler Haupt nicht nur in dieser Szene narrte, und dessen präzise Vorarbeit verwertete Karatas mit dem rechten Fuß unter die Latte zur Grünhaider Pausenführung. Nach Wiederbeginn überrumpelte der SCG den Nachbarrivalen: Einen der gefürchteten weiten Abschläge von Brommer leitete Nedbaly per Kopf weiter, Karatas fackelte nicht lange und setzte aus 25 Metern eine Bogenlampe über den verdutzten Torwart Gebhardt hinweg zum 2:0 ins Netz. Schaller wurde nun von Simsek eng an die Kette gelegt und kam kaum mehr zu seinen gefürchteten Pässen. Regnitzlosau warf nun alles nach vorne. Die besseren Möglichkeiten hatte aber der Aufsteiger. Karatas verfehlte das Gehäuse nur knapp, und als der durchgebrochene Nedbaly rüde umgesenst wurde, blieb der fällige Elfmeterpfiff aus. Wenig später wollte der an diesem Tag beste SC-ler „Elfmeterglück" erzwingen, doch statt Strafstoß gab's gelb-rot wegen einer Schwalbe. Karatas und Scharnagl vergaben weitere dicke Sachen, ehe Stadelmann per Abstauber nach einer Unsicherheit Brommers doch der Anschlusstreffer gelang. Grünhaid musste nun bange Minuten überstehen und hatte bei Kopfbällen von Lesch und Holy das Glück des Tüchtigen.

2:10 Eckbälle/ aber die Abwehr stand Die Wendel-Elf zwang den Aufstiegsaspiranten Regnitzlosau mit einer tollen kämpferischen Leistung in die Knie. 2:10 Ecken sagen so manches über die Spielanteile aus, aber die SC - Abwehr wurde von Libero Valta glänzend organisiert und ließ nur wenig auf Brommers Gehäuse durchkommen. Neben Nedbaly gefielen besonders der 36-jährige (!) Karitas, Andrianov und Schröder während bei den Gästen Libero Dietz und Schaller den besten Eindruck hinterließen

TSV Konnersreuth - FC Gefrees

3 : 4  ( 1 : 1 ) 

TSV Konnersreuth: Scharnagl Tilo - Adam Carsten, Werner Christian (ab 81. Hümmer Markus), Köhler Daniel, Thaler Jürgen (ab 46. Pötzl Wolfgang), Wenisch Markus, Ascherl Matthias, Hamann Michael, Doss Roland, Hamann Stefan, Wenisch Thorsten
FC Gefrees: Häfner Michael - Reich Andreas, Heissinger Björn (ab 90. Binzcyk Harald), Masopust Darek, Singer Helmut (ab 29. Ammersdörfer Marco), Raithel Jochen, Weisheit Jörg, Zapf Markus (ab 84. Reich Mario), Gesell Oliver, Jesipcuk Radek, Fischer Wolfgang
Tore: 0:1 Fischer Wolfgang (10.); 1:1 Wenisch Thorsten (36.); 1:2 Ammersdörfer Marco (54.); 2:2 Hamann Stefan (60.); 2:3 Ammersdörfer Marco (70.); 3:3 Hamann Stefan (72.); 3:4 Jesipcuk Radek (88.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Reich/Heubach
Gelbe Karten: - / -
Einen klassischen Fehlstart leistete sich der TSV Konnersreuth gegen den 1. FC Gefrees, der sich immer mehr zum Angstgegner für die Stiftländer entwickelt. Der TSV bot über weite Strecken eine sehr dürftige Partie. Missverständnisse und teilweise katastrophale Abspielfehler sorgten dafür, dass die Gäste nicht unverdient als Sieger vom Platz gingen.

Von Beginn an übernahm Gefrees das Kommando. Jesipcuk, der gefährlichste Stürmer, hatte bereits in der 2. Minute die Führung auf dem Fuß. Acht Minuten später war es dann soweit: Fischer nutzte eine erneute Unaufmerksamkeit der an diesem Tag sehr schwachen TSV-Deckung. In der Folgezeit war Gefrees dem 2:0 näher als die Gastgeber dem Ausgleich. Der beste TSV-Spieler, Torhüter Tilo Scharnagl, musste mehrmals Kopf und Kragen riskieren. Um so überraschender der Ausgleich, als der junge Tobias Wenisch die erste TSV-Chance verwerten konnte. Trotz des 1:1 war ein Aufbäumen nicht zu erkennen, zu lethargisch wirkten die Gastgeber. Kurz vor dem Pausenpfiff lag die erneute Gästeführung in der Luft, doch das Leder landete am Querbalken.

Nach der Pause das gleiche Bild, Gefrees wirkte gefälliger und lauffreudiger. Der eingewechselte Ammersdörfer ließ seine Torgefährlichkeit aufblitzen und erzielte zwei blitzsaubere Tore. Konnersreuth gab jedoch nicht auf und Stefan Hamann glich zwei Mal aus. In der 77. Minute hätte der TSV-Spielertrainer das 4:3 machen müssen, doch er zielte knapp am Gehäuse vorbei. So kam es wie es kommen musste: In der 88. Minute setzte Jesipcuk einen Freistoß aus 18 Metern zum Gästesieg in die Maschen.

SV Mistelgau - SV Mitterteich II

3 : 0  ( 2 : 0 ) 

SV Mistelgau: Forstner Andreas - Ramadani Ajnur, Rösch Benjamin, Mayer Carsten, Kaiser Christian, Düngfelder Heiko, Steinlein Klaus (ab 14. Gillich Stefan), Wölfel Marco, Felser Martin, Haensler Michael (ab 80. Zeug Andreas), Pawlick Michael
SV Mitterteich II: Zwerenz Matthias - Zeus Gerhard (ab 70. Wunderlich Christian), Kopp Johannes, Gradl Johannes , Moder Josef, Meisel Klaus, Plass Peter (ab 68. Leffer Andreas), Scharnagl Sascha, Meisel Stefan, Hoheisel Uli . - Eingewechselt: Forte Manuel
Tore: 1:0 Mayer Carsten (15.); 2:0 Pawlick Michael (44.); 3:0 Mayer Carsten (75.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Ernst/Berg
Gelbe Karten: - / -
Mistelgau hat leichtes Spiel

Mistelgau reicht Durchschnitt

Mit einer durchschnittlichen Leistung beider Teams mussten sich die wenigen Zuschauer, bei hochsommerlichen Temperaturen begnügen.

Mistelgaus erster gute Angriff über die linke Seite nutzte Mayer zu seinem ersten Pflichtspieltor in der 15 Min. Die Gäste versuchten ihrerseits das Glück aus der Verteidigung und bekamen zudem Unterstützung des Einheimischen defensiven Mittelfeldes, die nur halbherzig zur Sache gingen.

In der 26 Min. stand der Torhüter der Platzherren zum ersten mal auf dem Prüfstand und parierte einen gut platzierten Schuss von Mitterteicher Hoheisel.

Nach 35 Min. waren wiederum die feldüberlegenen Einheimischen am Drücker, die durch ihren Mittelmotor Pawlick die Führung noch weiter hätten ausbauen können, dieser scheiterte aber aus kurzer Distanz und jagte das Leder über die Querlatte der Gäste.

Mitterteich konnte sich nicht ernsthaft im offensiven Bereich behaupten und kam auch bis zum Seitenwechsel zu keiner richtigen Möglichkeit. Anders die Gastgeber, die durch einen sehenswerten Alleingang von Pawlick über das halbe Spielfeld und dem erfolgreichen Abschluss zum 2:0 in der 44 Min. bereits eine Vorentscheidung erzielen konnten.

Die Hausherren stellten auch im zweiten Spielabschnitt die bessere Elf und setzten weiter auf Angriff. Die Gäste fanden kein Mittel die Hintermannschaft der Platzherren zu überlisten und blieben auch im gesamten letzten Spielabschnitt zu harmlos im Sturm.

Gastgeber Mistelgau setzte ebenfalls durch eine feine Einzelleistung durch Mayer den 3:0 Endstand in der 75 Min. her.

Mitterteich zeigte sich nicht in bester Verfassung an diesem Tag und hatte große Defizite im Angriff.

Mistelgau zeigte sich nach vorne gut ausgerichtet und hatte seine Guten im laufstarken Felser, Techniker Pawlick und Abwehrspieler Kaiser.

VfB Arzberg - FC Eintracht Münchberg

4 : 0  ( 1 : 0 ) 

VfB Arzberg: Köhler Jiri - Egert Alexander, Sörgel Jörg, Reul Jürgen, Schulz Klaus, Melchiar Pavel, Vomocil Radek, Meyer Stefan, Wolf Stefan, Naar Viktor, Winterling
FC Eintracht Münchberg: Ruckdeschel Marco - Meister Alexander, Ott Falk, Schlegel Jürgen, Bisson Karsten, Hechtfischer Markus, Sturmhöfel Markus, Fichtner Matthias, Kreil Matthias, Ünsal Mehmet, Sazak Serkan
Tore: 1:0 Naar Viktor (Foulelfmeter, 36.); 2:0 Meyer Stefan (60.); 3:0 Melchiar Pavel (70.); 4:0 Naar Viktor (84.)
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Hoffmann/Himmelkron
Gelbe Karten: - / -
kein Spielbericht online

TSV Neudrossenfeld (N) - SpVgg Oberkotzau

3 : 2  ( 1 : 0 ) 

TSV Neudrossenfeld (N):
SpVgg Oberkotzau: Heinrich Andreas, Lang Christian
Tore: 1:0 Pötzinger Jörg (32.); 1:1 Lang Christian (61.); 1:2 Heinrich Andreas (74.); 2:2 Pötzinger Jörg (80.); 3:2 Zekic Sascha (87.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Natterer/Hochstadt
Gelbe Karten: - / -
keine Aufstellung

Die Neudrossenfelder benötigten zunächst einige Anlaufzeit, doch dann erhöhten die Pötzinger-Schützlinge den Druck und kamen durch den Spielertrainer selbst und A. Simon zu zwei tollen Gelegenheiten. Pötzinger sorgte schließlich auch für die Führung des TSV, die anschließend TW Petrovic mit zwei tollen Paraden in die Halbzeit rettete. Nach dem Wechsel wurden die Gäste stärker, hatten im Mittelfeld mehr vom Spiel und glichen verdientermaßen aus. Aus schier aussichtslosem Winkel gelang den Gästen sogar das 2:1. Wenig später hatte der TSV bei einem Pfostentreffer das Glück auf seiner Seite und schien am Boden. Doch in der Schlussphase raffte sich der Neuling noch einmal auf: Pötzinger gelang mit einer genialen Aktion das 2:2. M. Hahn leitete in der 87. Minute dann mit einer Energieleistung den Siegtreffer durch Zekic ein. Bei den Gastgebern überzeugten TW Petrovic, Pötzinger und Dumbach. Die Gäste hatten in A. Heinrich und Lang ihre Besten.

SV Gesees - TV Selb-Plößberg (N)

2 : 1  ( 0 : 0 ) 

SV Gesees: Hofmann Claus - Witzel Claudius, Fleißner Daniel (ab 70. Bullert Christian), Eith Frank, Meier Jens, Hollfelder Jochen, Meierott Klaus, Mayer-Vorfelder Marc, Kresic Marco, Stappen Peter
TV Selb-Plößberg (N): Gärtner René - Lackmann Bernd, Küspert Danny (ab 75. Houdek Lukas), Cozma Frantisek, Vachnik Jiri, Sevc Josef, Nendza Martin, Sevc Stanislav, Hornfischer Thomas, Buth Thomas (ab 64. Bubenik Petr), Yavuz Volkan
Tore: 1:0 Bullert Christian (83.); 1:1 Houdek Lukas (85.); 2:1 Bullert Christian (88.)
Zuschauer: 110
Schiedsrichter: Helgert/Waldsassen
Gelbe Karten: - / -
Nach verhaltenem Beginn hatten die Gäste ihre erste viel versprechende Gelegenheit, die der einheimische Torwart Hofmann in prächtiger Manier verhinderte. Bis zur 42. Minute war es eine relativ ausgeglichene Partie, bis sich dann die Einheimischen einen ersten Galaauftritt leisteten, als erstmals Witzel mit einem fulminanten Schuss die Querlatte traf und in der 44. Minute Fleißner ebenso nur den Pfosten anvisierte. Nach dem Wechsel gelang es weiterhin keinem Team, sich Vorteile zu erarbeiten. Aus dem Nichts heraus gingen die Geseeser nach einer feinen Vorarbeit von J. Meier in Front, völlig von der Rolle präsentierten sich die einheimischen Verteidiger beim 1:1. Sehenswert war aber der Siegtreffer der Einheimischen, als Bullert eine schöne Linksflanke abermals per Flugkopfball in die Maschen bugsierte.

FK 06-Südring Selb - TSC Mainleus

3 : 1  ( 1 : 0 ) 

FK 06-Südring Selb: Gebhardt Ralph - Koc Ali, Pöhler Carsten, Massalski Jörg, Schöberlein Jürgen, Fischer Martin, Schöffel Matthias, Komma Petr, Kaspar Radek (ab 75. Schink René), Stocker Sven, Müller Timo (ab 82. Groß Andreas)
TSC Mainleus: Tkotz Johannes - Seidel Christian, Wagner Dominik, Tschierske Karsten, Graß Matthias, Lindner Michael (ab 68. Opel Klaus), Wiesemann Michael, Hahn Sebastian, Knaus Stefan, Sesselmann Stefan (ab 70. Schelhorn Sven), Bergmann Thomas
Tore: 1:0 Müller Timo (34.); 2:0 Müller Timo (47.); 3:0 Graß Matthias (Eigentor, 60.); 3:1 Wiesemann Michael (89.)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Czepluch/Hallstadt
Gelbe Karten: - / -
Rote Karten: Pöhler Carsten (73. Minute), Stocker Sven (55. Minute) / -
Die einheimischen Zuschauer waren sich einig: Besser kann eine Fußballmannschaft nicht in die Saison starten. Was die neu formierten Selber boten, war teilweise Bezirksligafußball auf hohem Niveau gegen einen Gegner aus dem Kulmbacher Raum, der die Hausherren auch wegen deren kompromissloser und stets sicher stehender Abwehr nie in Gefahr brachte. Timo Müller hat seine Torjägerqualitäten in zwei entscheidenden Momenten erfolgreich eingesetzt und hätte wohl auch den dritten Selber Treffer erzielt, doch dieses Amt nahm ihm der Mainleuser Groß ab. Die beiden Wermutstropfen in Form von Roten Karten für Stocker und Pöhler hätte eigentlich der Unparteiische trinken müssen, der auch mit zahlreichen anderen zweifelhaften Entscheidungen oft daneben lag und eine völlig unnötige ,,Kartenorgie'', von Zuschauerprotesten begleitet, veranstaltete und den FK 06 für die nächsten Runde erheblich schwächte

Die Spielerkritik vorne weg: Torhüter Gebhardt hat von seiner früheren Form überhaupt noch nichts verloren, reagierte bei einem Freistoß von Lindner in der Anfangsphase glänzend und war bei Mainleuser Flanken stets ,,Herr im Raum'', auch mit den Fäusten und in Bedrängnis. Fischer und Koc hatten die besten letztjährigen Mainleuser Torschützen Wiesemann und Lindner jederzeit im Griff, ebenso wie sich der lauffreudige Massalski von Seidel nichts vormachen ließ. Pöhler strahlte trotz Verletzung als Libero Sicherheit aus und griff im richtigen Moment ein. Schöffel bot eine gute Partie sowohl im Abwehrverhalten aus auch in der Offensive, dasselbe gilt für den mehr offensiv orientierten Schöberlein und ganz besonders für die beiden Neuzugänge aus dem Nachbarland. Komma und besonders Kaspar glänzten mit exzellenter Ballbehandlung und Ideenreichtum, und Letzterer setzte die Glanzpunkte im Mittelfeld. Ihm müsste man auch den dritten Treffer zuordnen. Er scheint der Mann zu werden, der das Selber Spiel führen und dirigieren kann. Hoffnung und Appetit auf mehr machte diese Partie allemal. Die Sturmspitzen überzeugten vollends, denn der junge Stocker war überall zu finden, entzog sich ständig der Bewachung und war von den Mainleusern kaum zu fassen. Müller machte seinem Namen als Torjäger alle Ehre und münzte drei Chancen in zwei Treffer um. Eine echte Torjägerquote! Und mit dem (fast) wiedergenesenen Schink und dem Ex-Rehauer Groß stehen Trainer Mölter auch wieder Alternativen zur Verfügung. Und da ist natürlich auch noch ,,Youngster'' Beck, der doch etwas traurig die Kappel verließ, weil er bis zum Schluss zusehen musste.

Beide Teams schienen am Anfang voreinander gehörigen Respekt zu haben, doch die Selber merkten rasch, dass dieser Gegner keineswegs diese Übermacht darstellte, wie sie manche Medien vor der Serie prophezeit hatten. Den ersten Glanzpunkt setzte Stocker nach 25 Minuten, als er Sesselmann mit einer blitzschnellen Drehung aussteigen ließ, das Leder jedoch an den Pfosten donnerte. Schöberlein zog volley aus 30 Metern ab (30.), aber TSC-Keeper Tkotz rettete zum Eckball. Die optische Überlegenheit drückte sich dann auch zahlenmäßig aus, als Stocker seinen Stürmerkollegen Müller in die ,,richtige'' Gasse schickte und Letzterer den Gästetorhüter gekonnt zum 1:0-Führungstreffer verlud. Auch wenn die Obermainer kurz vor der Pause kurzzeitig das Selber Gehäuse bedrängten, die heimische Abwehr stand wie eine Mauer und geriet in keiner Phase in Verlegenheit. Nach Wiederanpfiff setzten die Selber sofort energisch nach. Müller stieg unwiderstehlich hoch und köpfte Schöffels Eckball schulmäßig zum 2:0 ein, bevor die Heimelf der erste Schock traf. Als ein TSCler nach seinem Foul an Stocker diesen als Schauspieler beschimpfte, antwortete der Selber (,,du Blinder'') entsprechend, und völlig überraschend zückte der Schiedsrichter Rot. Da halfen auch alle (noch so berechtigten) Proteste von außen nichts. Aber jetzt erst recht, dachten sich die Selber in Unterzahl: Der glänzende Techniker Kaspar zog auf der linken Seite auf und davon, passte nach innen zum mitgelaufenen Müller, doch der Mainleuser Groß nahm diesem die Arbeit ab und sandte selbst ein. Das Spiel war endgültig gelaufen. Müller hatte sogar den vierten Treffer für sein Team auf dem Fuß, als er die Lederkugel nach einem weiten Pass von Koc knapp über die Latte drosch. Schock Nummer zwei folgte für die Selber mit dem Platzverweis für Pöhler, der auf eine Beleidigung von der Mainleuser Bank mit dem berühmten Finger ,,antwortete''. Aber auch mit neun Spielern verteidigte die Abwehr den Vorsprung gegen einen zunehmend hilflosen und harmlosen Gegner souverän, auch wenn diesem kurz vor der Schlussminute der Ehrentreffer gelang. Aber auf Grund der Leistung, freilich entscheidend von den hervorragend eingestellten Selbern beeinflusst, hätte sich Mainleus nicht einmal diesen verdient. Doch dies tat der großartigen Selber Leistung keinen Abbruch. Der Selber Trainer Michael Mölter sah das Endresultat mit einem lachenden und einem weinenden Auge. ,,Wir brauchen mehr Disziplin, denn wenn wir 3:0 führen, muss ein Spieler auch einmal die Ohren zumachen können. Mit der spielerischen Leistung unserer neuformierten Mannschaft bin ich zufrieden, und alle haben aufopferungsvoll gekämpft. Aber weitere solche Undiszipliniertheiten werde ich nicht dulden.'' Ein besonderes Lob sprach er Torhüter Ralph Gebhardt aus, und das völlig zu Recht.

(Bericht aus der Homepage von Selb)

ASV Marktschorgast (A) - SV Waldsassen (N)

1 : 2  ( 0 : 2 ) 

ASV Marktschorgast (A): Lemke Olaf - Pietsch Alexander, Schmidt Alexander, Wagenhuber Daniel (ab 82. Hübner Karl-Heinz), Klaus Fred, Tautermann Heiko, Svoboda Jiri, Fàra Marek, Hobza Pavel, Sustr Stanislav, Nüssel Stefan (ab 67. Bittermann Christoph)
SV Waldsassen (N): Zeus Marco - Kannenberg Harald, Ernstberger Holger, Pappenberger Jürgen, Müller Marc, Speierl Martin, Kamenicky Miroslav, Ernstberger Oliver, Göybulak Safak, Meier Thorsten, Kraus Tobias (ab 85. Röttges Michael) . - Eingewechselt: Schnurrer Peter
Tore: 0:1 Kamenicky Miroslav (12.); 0:2 Kannenberg Harald (40.); 1:2 Sustr Stanislav (58.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Egelkraut/Döhlau
Gelbe Karten: - / -
Mit etwas Glück wäre ein Zähler für den "neuen" ASV möglich gewesen. Dennoch war Trainer Joachim Riedel zufrieden mit seinem tschechischen Mittelfeldblock und Libero Klaus. Nach einem Eckball gingen die Gäste in Führung (12.), Nüssel hatte kurz darauf den Ausgleich am Fuß. Sträflich frei besorgte Kannenberg das 2:0 für den zweikampfstarken Aufsteiger. Nach der Pause wollen die Klosterstädter die Partie entscheiden und es brannte lichterloh im ASV-Strafraum. Doch mehr als ein Pfostentreffer sprang nicht heraus. In der Folge legte das Team vom Steinhügel seine Scheu ab, Sustrs Anschlusstreffer war der verdiente Lohn. Die Waldsassener Fouls häuften sich, aber bis auf zwei turbulente Szenen in der 89. und 90. Minute, als Pietsch und Klaus noch gute Chancen hatten, verpufften die Angriffe zum Leidwesen der ASV-Fans.
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