SV Mistelgau - TSC Mainleus |
3 : 2 ( 2 : 1 ) |
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SV Mistelgau: Forstner - Düngfelder, Ruckriegel, M. Wölfel, T. Wölfel - Anhalt (ab 74. Bogdanovic),
Ramadani, Rösch - Leistner (ab 85. Hofmann), Pak, Pawlick
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TSC Mainleus: Tkotz - Graß, Meisel, Niebler, Schülein, Seidel (ab 45. Künzel) - do Adro, Lindner,
Wiesemann (ab 64. Koytsomimikos) - Eichner, Kastner
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Tore: 1:0 Pak (11.); 2:0 Ramadani (31.); 2:1 Kastner (40.); 2:2 Kastner (59.); 3:2 T. Wölfel
(90.)
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| Zuschauer: 150 |
| Schiedsrichter: Welsch/Lahm-Hesselsbach |
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Gelbe Karten: - / -
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In der Abtastphase beider Teams, boten die Akteure der Mannschaften, den rund 150
Zuschauern nur magere Fußballkost.
Die 11 Min. förderte den ersten guten Angriff der Hausherren zutage. Hier lies Mistelgaus Pak,
über die rechte Seite kommend, zwei Mainleuser aussteigen und konnte nach einem
schnörkellosen Doppelpass mit seinem Teamkollegen Pawlick zum 1:0 eindrücken.
Nahezu im Gegenzug vereitelte Mistelgaus Schlussmann Forstner den möglichen
Gleichstand durch TSC- Spieler do Adro, mit einer sauberen Parade. Die 29 Min. brachte die
nächste 100%- ige Chance für die Gäste. Nach einem missglückten Abwehrversuch von M.
Wölfel, hatte der Mainleuser Lindner freie Bahn und lief ungehindert auf das Gehäuse der
Einheimischen zu. Wiederum stand der SV- Hüter im Mittelpunkt, dessen Herauslaufen die
Ausgleichsbemühungen der Mainleuser erneut zunichte machte.
Die Platzherren packten in der 31 Min. die nächste Möglichkeit beim Schopfe und konnten
durch den kleinsten Spieler auf dem Platz ( Ramadani ) per Kopf das Ergebnis auf 2:0
erhöhen.
Gastgeber Mistelgau war im Mittelfeld und Angriff den Gästen überlegen, doch die
Abwehrreihe stand nicht so sicher wie gewohnt. So konnte der mit aufgerückte Libero Kastner
in der 40 Min., nach einem Eckball unbedrängt per Kopf zur 2:1 Ergebnisverbesserung der
Blau/ Weißen beitragen.
Unbeirrt spielten die Platzherren ihren jetzt erfrischenden Angriffsfußball weiter und hätten bis
zur Pause durch Pawlick, Wölfel T. und Ramadani die Vorentscheidung herausschießen
müssen.
Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die Mannen des Spielertrainers Steinlein, der bereits
zum zweiten mal verletzungsbedingt fehlte zurück, indem Pawlick einen Freistoß auf das
lange Eck zirkelte. Eine gute Reaktion des Mainleuser Tormannes Tkotz verhinderte
Schlimmeres, der das Leder an den Torwinkel lenken konnte.
Einen völlig unnötigen Ballverlust im Mittelfeld durch Mistelgaus M. Wölfel, nutzte erneut der
abgeklärte Kastner mit einem satten Distanzschuss zum etwas schockierenden 2:2 in der 59
Min.. Nach dem Ausgleich hatten die Gastgeber zwar immer noch eine optische Überlegenheit
aufzubieten, doch die nötige Durchschlagskraft war nicht mehr zu erkennen.
Etwas verwunderlich schien zu diesem Zeitpunkt die Einwechslungsstrategie der Platzherren,
denn ein sichtbarer Kräfteverschleiß einiger Spieler wurde nicht erkannt.
Die letzten 10 Min. dieser Begegnung hatten es in sich. Zum einen vernaschte TSC- ler Linder
gleich drei Mistelgauer und schoss den Ball an den Alupfosten der Hausherren. Die Nerven
lagen nun blank und der eingewechselte SV- Stürmer Hofmann wurde in der 91 Min.
regelwidrig im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß, der schwach von
Rösch getreten wurde, konnte zunächst der Mainleuser Keeper abwehren. Den Nachschuss
von T. Wölfel konnte er aber nichts mehr entgegen setzten.
Nun war es dem souveränen Schiri Welsch zu verdanken, das einige Spieler nicht noch mit
Rot bedacht wurden, hier war sicherlich die Elfmeterentscheidung mit ausschlaggebend,
wobei der Schiri absolut richtig gehandelt hat und diese Strafmassnahme völlig korrekt zu
werten ist.
Die Besten im Team der Gäste waren Kastner und Lindner.
Bei Mistelgau kann man von einer Achsenbildung sprechen, die über die zentrale Figur
Pawlick sowie Pak und Ramadani zu sehen ist.
Der Unparteiische war ein fehlerfreier Leiter der Partie.
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