18/08 2010
Johannes Brosig erreicht den 8. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf
Am Ende zufrieden mit Rang acht war Johannes Brosig von der SG Regnitzlosau bei den deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in Hannover im Schatten des AWD-Stadions.
Herrliches Sommerwetter begrüßte die gut 500 Teilnehmer. Für Johannes Brosig begann der Wettkampf nicht besonders berauschend. Mit 36,40 Meter blieb er im Diskuswurf knapp sechs Meter unter seiner Bestleistung. Diese Scharte machte der junge Regnitzlosauer bereits im Kugelstoßen wieder wett. Mit 13,26 steigerte er seine Hausmarke um fast einen Meter. Dennoch stand zunächst nur Rang 21 unter den 28 Teilnehmern im Blockwettkampf Wurf der M 15 zu Buche.
Auch im Weitsprung überbot der Sportler seine bisherige Bestmarke. 5,97 waren 43 Zentimeter mehr als sein bisher weitester Flug. Mit 11,11 Sekunden war er über 80 Hürden gar der schnellste seiner Riege und rückte vor dem Finale bereits auf Platz zehn vor. Mit 11,83 blieb der 15-jährige auf der 100-Meter-Sprintstrecke nur knapp über seiner Bestzeit. Die Freude war groß. Mit 2990 Punkten übertraf er auch in der Endabrechnung seine alte Bestmarke und belegte Platz 8.(Bericht Frankenpost)
17/04 2009
SGR-Leichtathleten absolvieren Trainingslager an der Adria
Die Leichtathletikabteilung der SG Regnitzlosau absolvierte in den Osterferien erstmalig ein Trainingslager in Caorle an der italienischen Adria: sieben Tage im sonnigen Süden, allerdings nicht zum Faulenzen, sondern zum Trainieren. Die sechs Athleten absolvierten elf Trainingseinheiten wie etwa Ausdauer, Sprint, Sprung und Wurf. Auch der Spaß kam nicht zu kurz, denn nach jeder Trainingseinheit ging es noch an den Strand zum Volleyball oder Fußballspielen, oder auch mal zum Picknick.
02/02 2009
"Erfolg ist gut, aber nicht alles"

Abteilungsleiterin und Trainerin der SG Regnitzlosau: Sabine Renner
Diese oberfränkische Mädchen-Staffel verblüffte die Konkurrenz, nicht aber ihre Trainerin. Sabine Renner, klärt uns auf.
Erste Frage: Wie kam es zu diesem Erfolgsquartett.?
Der Hintergrund ist, dass eine „normale“ oberfränkische Vereinsstaffel gegen die Konkurrenz aus Fürth und München chancenlos ist. Die vier Mädels sind die schnellsten ihrer Altersklasse in Oberfranken und haben sich gesagt: Gemeinsam sind wir stark.
Sie kamen zusammen mit Linda Haase und Nina Merz von der LG Hof und haben binnen kürzester Zeit bei der SG Regnitzlosau eine Leichtathletik-Abteilung aus dem Boden gestampft. Warum?
Ich habe bei der LG Hof aus privaten Gründen aufgehört. Linda und Nina wollten weiter mit mir zusammenarbeiten und gingen mit. Bei der SG sind wir herzlich aufgenommen worden. Auch der Bürgermeister der Gemeinde steht hinter uns.
Wie groß ist die Leichtathletik-Abteilung der SG inzwischen.
Wir sind 24 Kinder zwischen sechs und siebzehn. Ich denke, dass wir noch wachsen werden. Ich leite den differenzierten Sportunterricht an der Regnitzlosauer Schule und höre immer wieder , dass großes Interesse besteht.
Wie sind die Trainingsmöglichkeiten in der rund 3000 Einwohner zählenden Gemeinde?
Im Vergleich zu denen bei der LG Hof natürlich nicht optimal. Wir haben eine 100-m-Tartanbahn, die wir im Winter schon ein paar Mal freischaufeln mussten.
Sie und die Mädchen?
Das meiste haben die Väter erledigt. Es ist toll, wie hier alle zusammenhelfen. Wenn das Wetter ganz schlecht ist, haben wir noch eine kleine Turnhalle in der Schule.
Wo hapert es in Regnitzlosau noch am meisten?
Wir haben noch keine Sponsoren. Nur ein Beispiel: Das Quartett hat sich mit dem bayerischen Titel für die deutschen Meisterschaften in Neubrandenburg qualifiziert. Das ist mindestens sechs Autostunden weg. Wir müssten einen Tag früher anreisen und Übernachtung und Anreise aus eigener Tasche bezahlen. Ein Kleinbus wäre da auch nicht schlecht.
Wäre eine Nichtteilnahme bei den Deutschen Meisterschaft ein Rückschlag für Sie und Ihre Mädchen?
Schön wäre es schon, wenn wir starten könnten. Aber der sportliche Erfolg ist nicht alles. Ich lege auch viel Wert darauf, dass wir alle miteinander Spaß haben. Auch diejenigen, die keine Glanzzeiten laufen können, gehören dazu.
Das Gespräch führte Peter Langer, erschienen in Frankenpost am 31.01.2009

